Tipp: Modebewusst dem Sommer entgegen
Das Alstervergnügen 2012 in Hamburg ist vorüber und so langsam könnte sich unserer Meinung nach der Winter auch wieder verabschieden. Spannend ist jetzt natürlich der Ausblick auf die kommende Frühlings- und Sommermode. Schon auf den Shows im vergangenen Jahr wurden uns kräftige Farben und stilvolle Kleider in Schnitten vergangener Dekaden prophezeit.
Bunt wie in den 60ern
Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war schon in der diesjährigen Wintermode mit den klassischen Trenchcoats und Mützen ein Vorbild. Jetzt kommen die 50er und 60er Jahre auch im Sommer noch einmal zurück. Figurbetonte Kleider im Rockabilly-Stil oder Bademode, die tatsächlich wieder ein bisschen mehr Haut verhüllt als Zahnseidentanga und Microkini, wurden angekündigt. Knallige Farben werden in diesem Jahr ebenfalls zu sehen sein, obwohl auch mondäne weiße Bekleidung stark im Trend liegt. Für viele modebewusste Menschen hat das immer noch etwas Edles. Die neuen Schnitte sind zudem beileibe nicht mehr so spielerisch und frech, sondern geradliniger, funktionell und irgendwie auch erwachsener. Klassische Bleistiftröcke und luftige Blusen lassen die Damen elegant und gleichzeitig feminin aussehen, doch natürlich wird auch der klassische Mini nicht fehlen. Dabei sollte man es allerdings nicht übertreiben, da bauchfreie Tops in Kombination mit superkurzen Minis irgendwie wirken, als würde man immer noch gegen die Eltern rebellieren. Schlichtheit, Eleganz und Stil werden endlich wieder großgeschrieben und davon zeugt beispielsweise auch die Abendmode der kommenden Saison. Die Kleider kommen wieder rauschend daher und die Farben, der Schnitt und die Zusammenstellung dürfen auch ruhig wieder ein wenig auffallen. Dazu kommen schon einmal verspielte Details aus Spitze und Federn. Klassische Kleider mit weiten Röcken dürfen durchaus mit glänzenden Stoffen und glitzernden Elementen aufgewertet werden, doch auch hier sollte man darauf achten, den Bogen nicht zu überspannen. Die Männer haben es – wie immer – einfacher als die Frauen: Sie können auch im Sommer wieder zu den All-Time-Favorites greifen und in einer gut geschnittenen Bluejeans und einem T-Shirt auftrumpfen. Die Shirts dürfen dabei auch ruhig ein wenig farbenfroher sein. Eine dementsprechende Auswahl bietet zum Beispiel der Hersteller Promodoro.
Gute Mode zum kleinen Preis
Die auf den großen Schauen vorgestellte Designermode kann sich natürlich noch lange nicht jeder leisten. Aber auch die kleinen Modehäuser springen auf die vorgestellten Trends an und präsentieren bezahlbare Mode, die den großen Linien in nichts nachsteht. Im Vorteil sind natürlich diejenigen, die vor Handarbeit nicht zurückschrecken und sich gegebenenfalls alte Kleider auch einfach mal umnähen können. Und außerdem ist Sommermode im Durschnitt ja auch günstiger als Wintermode. Jetzt muss eigentlich nur noch das Wetter mitspielen.
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Tipp 1: Profiltiefe der Reifen bestimmen. |