Tipp: Viel Spass mit den Freunden für kleines Geld
Nein, das ist ganz sicher nicht mehr nur etwas für eingeschworene Nerds, die in ihren Kellern und Garagen nächtliche LAN-Partys abhalten. Durch neue Spielkonsolen, die vollen Körpereinsatz verlangen, und dem runderneuerten, erwachseneren Image der Videospielindustrie sind Spiele-Partys bei Menschen aller Altersstufen und Gesellschaftsschichten sehr beliebt. Wie nun bekannt wurde, probierten selbst einige Bundestagsabgeordnete das gemeinsame Videospiel und waren teilweise wohl sehr angetan.
Das gemeinsame Spiel in Partyatmosphäre
Natürlich hatte es auch einen Grund, dass die Parlamentarier gegeneinander spielten. Um in den Debatten um die „Killerspiele“ überhaupt mitreden zu können, müssen die Politiker natürlich auch mal selbst zum Gamepad greifen. Edmund Stoiber setzte sich seinerzeit noch in die Nesseln, weil er sich einerseits sofort in der Debatte zu Wort meldete, nach kurzer Zeit jedoch zugeben musste, noch nie in seinem ganzen Leben ein Videospiel auch nur ausprobiert zu haben. Doch die sogenannten Ego-Shooter waren nicht die einzigen Spiele, die von den Abgeordneten ausprobiert wurden! An den Konsolen konnten die Politiker und die Gäste dieser unorthodoxen LAN-Party bis zu 30 unterschiedliche Spiele aus allen Genres austesten. Das große Angebot hielt für alle Geschmäcker genau das Richtige parat. Flugsimulationen, Jump ’n’ Run-Spiele, Rollen-Adventure und eben auch Ego-Shooter standen auf dem Programm. Mit einem Headset auf dem Kopf und der Tastatur unter den Händen traten die Abgeordneten gegeneinander an. Es dauerte nicht lange, bis der unter Politikern typische Konkurrenzkampf ausbrach und alle Teilnehmer mit Feuereifer bei der Sache waren. Hier wurde deutlich: Selbst Gaming-Muffel können sich nur schwer der Faszination des gemeinsamen Videospiels entziehen. Statt einer langweiligen Debatte wurde um die Wette gefahren, geflogen, gehüpft, geschossen oder geknobelt. LAN-Partys scheinen endlich salonfähig zu werden und wer selbst eine Gaming-Party auf die Beine stellen möchte, muss gar keinen großen Aufwand betreiben.
Die eigene Gaming-Party
Gerade bei Menschen, die vielleicht nicht mit Super Mario aufgewachsen sind, machen sich jene Konsolen besonders gut, die von den Spielenden vollen Körpereinsatz verlangen. Ob nun mit einem optischen Controller oder einfach mit vollem Körpereinsatz: Ein Golfspiel, ein Bowlingturnier und/oder einfach ein Party-Minigame können auch von jemandem bestritten werden, der noch nie ein Gamepad in der Hand hatte. Selbst Opa hat schon mal gekegelt und sieht sich gegen seine Enkel nicht chancenlos. Wer selbst keine Konsole besitzt, kann sich zum Beispiel einfach die Spielekonsole Wii mieten und an den Fernseher oder den Beamer anschließen. Verfügt man außerdem über gemütliche Sitzgelegenheiten für all diejenigen, die nicht gerade spielen, und vielleicht auch noch über Getränke und kleinere Snacks, steht dem Spieleabend nichts mehr im Wege.